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Plagiate vs. Qualtität
Plagiate überall. Ganz gleich, ob man auf der Suche nach Equipment, im technischen Sektor oder nach Markenware im Allgemeinen sucht. Immer dort, wo durch raffinierte Patente oder gute Ideen eine enorme Gewinnspanne erzeugt wird, sind »Kopisten« nicht weit. Der ferne Osten ist sicher das Paradebeispiel. Geringe Arbeitsauflagen, billigste Arbeitskraft und das eigenverschuldete Verlagern unserer Technologie und des Know-Hows in die Ferne lassen diese Schattenwirtschaft florieren. Doch warum beruft sich der Käufer nicht mehr auf den Wert der Marke?
Ganz einfach. Im Zuge der schnelllebigen Technik, des ständigen Überholens der Modellreihen oder der kurzlebigen Mode wird Qualität zum Plan-B. Ganz gleich ob ich eine Hose von G-Star, eine Kamera von Leica, ein Auto von Mercedes Benz oder eine Uhr von Gucci kaufe — nichts hält mehr das, was es einmal versprach. Rückrufaktionen, abfallende Knöpfe, billigste Nähte, undurchdachte Bedienung, all das sind Nährböden für den Vertrauensverlust in Marken. Und ein Grund mehr, nicht das überteuerte Original, sondern das günstige Plagiat zu kaufen.
Was also tun? Nun zum einen sollten Preispolitik und damit Gewinnmargen überprüft werden. Und mit ziemlicher Sicherheit ist das Drosseln der Erneuerungswahns ein wichtiger Faktor. Denn, solange ich das Gefühl habe, auch Gucci baue in seine Uhren nicht Qualitätsuhrwerke aus der Schweiz sondern Fernost-Technik ein, solange gibt es keinen wirklichen Grund zur Marke und damit zur Tradition zu greifen! Solange sich Firmen dieser Tradition nicht bewusst sind, wird immer ein Markt für Billigware erhalten bleiben — die »Schuld« liegt somit nicht in Chinas, sondern in unseren Händen.
Was das mit meiner Leistung zu tun hat? Nun, ganz einfach. Qualitätsanspruch, die Sorge um Nachhaltigkeit und Treue — sowohl auf Kunden- als auch auf Dienstleisterseite heben meine tägliche Arbeit von der eines »designenlassen.de« ab.